Kirche Erlbach

Die Kirche

1863 erbaut und am 19. Juli 1863 geweiht

1883 wurden Verbesserungen durch den Einbau einer Heizung  vorgenommen, auch wurde der Kronleuchter, der 2003 restauriert wurde und wieder in der Kirche hängt, angebracht.

1895 wurde eine neue Turmuhr eingebaut.

1898 wurden die beiden bunten Altarfenster eingebaut, die die Apostel Petrus und Paulus darstellen.

1903 war eine umfassende Renovierung notwendig. Das Dach wurde neu eingedeckt und der Außenputz erneuert. Innen wird die Kirche neu ausgemalt. An der Decke entstehen 4 große Symbole, die die 4 Evangelisten  darstellen. 1968 musste wieder renoviert werden. Die Ausmalung wurde ganz schlicht gewählt und die Deckenbemalung konnte nicht erneuert werden, da sie durch Wassereinwirkung zu stark beschädigt war.

1905 erhalten die Schule und die Kirche eine gemeinschaftliche Niederdruckdampfheizung mit der Kesselanlage in der Schule. Später erhielt die Kirche eine eigene Kesselanlage.

1911, am Heiligabend, erstrahlte die Kirche erstmals durch Gasbeleuchtung.

1917, im Juni, wurden die großen Glocken abgenommen und der Kriegsamtsstelle übergeben. Nur die kleine Glocke blieb.

1922, am 4. September wurden die neuen Glocken, die in Apolda gegossen wurden, aufgezogen und von Pfarrer Illing geweiht. Sie kosteten damals 43 000 Mark

Während des 2. Weltkrieges wurden Glocken bis auf die kleine Glocke beschlagnahmt und sind an Ort und Stelle zerstört worden.

Am 9. November 1947 wurden die neuen Glocken, die in der Eisengießerei Morgenröthe gegossen wurden, geweiht.

Unter einer Bedingung wurden die Glocken hergestellt. Und zwar sollten die 72 Arbeiter bei der Glockenweihe zu einem Festessen eingeladen werden. Das war dann auch möglich, weil alle Erlbacher Bauern und Bürger Kartoffeln, Mehl, Zucker, Eier, Fleisch usw. gespendet hatten. Zum Festessen gab es Kartoffeln, Gulasch, Brot und es wurden 16 Kartoffelkuchen gebacken!

Die Glocken kosteten 5 870 Mark und wurden durch Spenden finanziert. Die große Glocke wiegt 15,5 Zentner, die Mittlere 7,5 Zentner und die Kleine 3,5 Zentner.

2008 wurde das Dach neu eingedeckt, alte morsche Balken und Bretter erneuert.

2012 wurde der Altarbereich nach der Fassung von 1863 neu ausgemalt und das 1966 zugemauerte Rundfenster über der Kanzel wieder freigelegt und restauriert. Die Ausmalung des Kirchenschiffes ist als nächstes (2014) geplant.